4gang

28/05/2012

WordPress Killed the Radio Star

WordPress killed the audio streaming capability

The 23rd of May 2012 will be kept in our memories as a date of quite a surprise –
or should I better say a quiet surprise – at least for all the WordPress.com bloggers
who were using the audio command as an easy way for internet radio streaming.
 

A quiet surprise in two ways:

Instead of showing the player symbol and streaming enjoyable music into the air, on a single click
the audio command is producing a very meaningful and very silent function since that day:
(Yes – this line below really is displayed with the new audio command)
http://scfire-dtc-aa05.stream.aol.com/stream/1032

Silence also from WordPress side concerning the new feature of the audio command.
I didn’t see any warning, that the streaming capability would be changed, before that day.
(Well from some explanations on http://en.support.wordpress.com/audio/ you could derive
that you might need an upgrade to keep the previous functionality).
 

It’s a pity !

 
 

Workaround

Here is some workaround, which is not too complicated – but still a functional streaming player
(e.g. Winamp) on the visitor’s PC is required.
 

Setting pure links to the streams (as in example below), has the disadvantage, that the visitors of your blog
will be transferred from your site to the site with the radio stream – and actively have to go back

Groove Salad on SomaFM

Chillout with Groove Salad on SomaFM, commercial-free, independent, alternative/undeground internet radio

Also – Java Script has to be enabled, to invoke the streaming player (e.g. Winamp) automatically.
(And everybody knows, how critical Java Script may be for infection from malicious code)

 

The direct start of the streaming player – without being moved to the streaming site – and without Java Script –
is working, if you substitute the original linking code

http://somafm.com/play/groovesalad

with that one

http://somafm.com/startstream=groovesalad.pls

If you make a copy of the audio player symbol or create your own symbol and add this as image,
you will get nearly the original look and feel:

Chillout with Groove Salad on SomaFM, commercial-free, independent, alternative/undeground internet radio

 
To be fair, you also should always set a link to the streaming site.
 
 
So – even as one of the WordPress gems may not shine as bright as before –
the situation is not too bad after all:

Though your visitors need a working streaming player (e.g. Winamp) now – they do not need
Flash and Java Script any more – and the music doesn’t stop, when they change the page.
 
 

Download ==> Winamp

 

P.S.
Alternative solutions are welcome (as comments or links).

23/05/2012

Kein Musik-Stream auf Knopfdruck

Filed under: Grollblog,PC+Net,Update — 4gang @ 19:23
Tags: , , ,

 
 

Der 23. Mai 2012 wird für viele WordPress-Nutzer als böse Überraschung in Erinnerung bleiben:

 

Ohne Vorwarnung, von einem Tag auf den anderen, hat WordPress die Programmierung des Audio-Commands

so abgeändert, daß das bisherige Live-Streaming nicht mehr funktioniert (siehe unten angeführte Beispiele).

Anstelle des bekannten Player-Symbols, das auf Maus-Klick den unterlegten Live-Stream abspielt,  erscheint nun ein sehr sinniges

http://scfire-dtc-aa05.stream.aol.com/stream/1032

Das ist sehr  — schade !
 
 

Workaround

Inzwischen habe ich ein Workaround für meine Streams installiert – das allerdings einen streamfähigen Player
(z.B. Winamp) auf dem PC des Besuchers voraussetzt:
 

Natürlich könnte man einfach Links zu den gewünschten Internet-Radio-Streams setzen

als reiner Text-Link: Groove Salad on SomaFM

oder mit Bild: Chillout with Groove Salad on SomaFM, commercial-free, independent, alternative/undeground internet radio

Allerdings werden Blog-Besucher dadurch von der eigenen Seite weg, auf die Seite der
Radio-Streams geleitet – und müssen anschließend aktiv wieder zurückkehren.

Außerdem muß Java-Script aktiviert sein, damit der Stream-Player (z.B. Winamp) automatisch
aufgerufen wird. (Und jeder weiß, wie gefährlich Java-Script in Bezug auf Schad-Code sein kann!)

 

Der direkte Aufruf des Players – ohne Wechsel auf die Streaming-Seite – gelingt,
wenn man diesen Code

http://somafm.com/startstream=groovesalad.pls

anstelle von

http://somafm.com/play/groovesalad

in die Links schreibt (und analog mit allen anderen Streams)

 

Wenn man noch eine Kopie des Audio-Player-Symbols macht oder ein eigenes Symbol kreiert
und als Bild dem Link unterlegt, bekommt man fast den ursprünglichen Look hin:

Chillout with Groove Salad on SomaFM, commercial-free, independent, alternative/undeground internet radio
 
 
Fairerweise sollte man aber immer auch einen Link zur jeweiligen Streaming-Seite setzen.
 
 

Download ==> Winamp

 

P.S.
Wer eine alternative (oder bessere) Lösungsmöglichkeit kennt, kann die gerne als Kommentar hinterlassen (als Link ?)

 


 

Beispielseite mit bis zum 22. Mai funktionierenden Live-Streams:


Diese Seite benötigt “Flash” – “Flash” darf also nicht deaktiviert sein

Auf besonders einfache Weise läßt sich ein Musik-Stream auf Knopfdruck in WordPress Blogs
mit dem “audio”-Kommando integrieren :


{audio http://scfire-mtc-aa06.stream.aol.com:80/stream/1032|width=140}

hier dargestellt mit geschweiften Klammern – sonst wird der Text in das Symbol umgewandelt
==> die sind durch eckige Klammern [ ] zu ersetzen, siehe ==> hier <==

Es empfiehlt sich dabei, die HTML-Ansicht zu verwenden – in der Visual-Ansicht werden u.U. automatisch
Code-Umwandlungen oder Anfügungen vorgenommen, die die korrekte Funktion verhindern.



Geeignete Streaming-Adressen kann man mit Kopieren oder Copy Link Location
der Radio-Links zum audio-Befehl dazufügen :

{audio http://radioeins.de/livemp3|width=300}

Allerdings funktionieren nur direkte Streams – solche mit Playlisten (wax, m3u, pls)
werden nicht richtig verarbeitet, sondern schreiben nur den Buffer voll,
so wie das nachfolgende Beispiel:

{audio http://streams.br-online.de/bayern3_2.m3u|width=300}

Über width läßt sich die Größe einstellen:

{audio http://stream.hoerradar.de/deltaradio-alternative128|width=500}

Weitere Einstelloptionen sind hier zu finden: http://en.support.wordpress.com/audio/

Einen Haken gibt’s dabei auch: Der Daten-Transfer hört nicht auf wenn man auf Stopp klickt,
sondern erst, wenn man die Seite schließt oder neu lädt.

Viel Vergnügen



Und hier einige Quellen für geeignete Streams:

http://www.linupedia.org/opensuse/Radiosender

Von den nachfolgenden Quellen funktionieren zumindest alle Links, die “scifire” oder “tc-aa” enthalten

http://top50radio.blogspot.com/

Beispiel: 1. http://scfire-dtc-aa04.stream.aol.com/stream/1074 .977 The Hitz Channel

http://www.squidoo.com/second-life-streaming-radio-stations

hier muß man nach unten scrollen – etwa ab der Mitte findet man passende Links

z.B.: http://streamer-dtc-aa02.somafm.com/stream/1021

http://www.teknobox.de/radio.html

http://worldstreamers.blogspot.com/

http://forum.tufat.com/archive/index.php/t-40097.html

https://4gang.wordpress.com/audio-stream-test-page/

01/01/2011

Die gewollte Erosion des Sozialstaats

Diesen lesenswerten Kommentar zur Demontage unseres Sozialstaats habe ich  auf TELEPOLIS gefunden ( Hartz ab 1. Januar ohne Rechtsgrundlage?) :
1. Januar 2011 20:38

Das Regelsatzthema ist nur Teil der gewollten Erosion des Sozialstaats

McGyver777

Am Besten schauen wir, solange dazu noch genügend Zeit ist (bis 11.
Februar 2011), ein wenig genauer hinter die Kulissen, und was sich da
derzeit tut.

Besonders interessant hierzu dürfte sein, daß derzeit im Hintergrund
ILLEGAL – d.h. ohne jegliche für einen solch empfindlichen Zweck
gültig beschlossene Gesetzesgrundlage – neue Strukturen geschaffen
werden, die letztlich Zwangsarbeit als Teilprinzip des über die
letzten 15 Jahre hinweg künstlich erodierten Sozialstaats
implementieren sollen, Motto: “keine Sozialleistung ohne
Gegenleistung”, oder, zu lesen zwischen den Zeilen: “entweder du
tust, WAS WIR WOLLEN, und SO, WIE WIR ES WOLLEN, oder du
verhungerst”.

Das ist im Übrigen NICHT mehr vergleichbar mit dem
angloamerikanischen Workfare-Prinzip, da demjenigen, der hierzulande
in die Mühlen gerät und anders als in UK oder den USA, in Deutschland
GAR KEIN gültiger Status in der Gesellschaft mehr zukommt: KEIN
zusätzliches Recht auf tatsächlich nutzbare und anerkannte
Bildungsmodule, KEIN Beitrag zur Renten- und
Arbeitslosenversicherung, KEIN sozusagen systemfördernder Status des
“Arbeitssuchend-Seins”, KEIN regulärer arbeitsrechtlicher Schutz,
KEIN sogenanntes “Aufstocken” des dezidiert zu niedrig angesetzten
Monatseinkommens mehr. Nichts dergleichen mehr. Alles das ist für den
Bürgerarbeiter weg. Darüber wird kaum inhaltlich berichtet, und wenn,
dannn nur, “wie gut alle das tolle neue (Schein-)Konzept finden”.

http://www.arbeitsagentur.de/nn_29406/Dienststellen/RD-SAT/RD-SAT/A04-Vermittlung/Allgemein/Konzept-Buergerarbeit.html

Ein sogenannter “Bürgerarbeiter” oder “dafür Berechtigter” hängt über
seine Fallverwaltung bei einer intermediären Briefkastenadresse beim
Bundesverwaltungsamt zwischen sämtlichen Stühlen: er gehört NICHT
mehr ins reguläre Sozialsystem, er gehört NICHT ins System des
Arbeitsmarktes, er gehört NICHT mehr in eines der noch vorhandenen
Fördersysteme. Es gibt ihn eigentlich gar nicht mehr. Man kann nun
ALLES mit ihm machen, und seine Rolle in Zukunft beliebig
instrumentalisieren, z.B. für viel größer angelegte
“Florida-Rolf”-Kampagnen und ähnliche Dreckskampagnen dieser Art. Und
genau das ist das Problem.

http://www.gegen-hartz.de/buergerarbeit.php

Die neue sogenannte “Bürgerarbeit” ist im Kern und dem zutiefst
antidemokratischen Motiv nach nichts anderes als Zwangsarbeit – auch
wenn die bisher schon geschaffenen Modellstellen und neuen
quasi-Regularstellen für ca. 33.000 sogenannte “Bürgerarbeiter”
derzeit angeblich bereits wie warme Semmeln fast sofort vergeben
waren – es ist und bleibt Zwangsarbeit. Das jedoch war bei
MAE-Arbeitsgelegenheiten so nicht zwingend der Fall, von einem
gewissen breitangelegten “Trägervereine-Parasitismus” und diversen,
absurden Verschiebebahnhof-Maßnahmen einmal abgesehen. Aus den
Erfahrungen mit dem MAE-System hätte man – echte (aber kostspielige)
Evaluation vorausgesetzt – durchaus einen sinnvollen, vernünftig in
bisherige Strukturen eingebetteten regulär-arbeitsmarktlichen
Infrastruktursektor bauen können, allein: man wollte das
offensichtlich nicht. Man wollte offensichtlich die billigstmögliche
Zwangsvariante mit Almosencharakter, völlig egal, ob dies nun zu
einem willkürlichen Systembruch an entscheidender Stelle – dem dem
Charakter nach PER SE nicht änderbaren Sozialstaatsprinzip (siehe
bitte: GG Art. 79, Abs. 3) – führen würde.

http://www.heise.de/tp/foren/S-OT-Wie-man-eine-Struktur-zur-Zwangsarbeit-in-Mutters-Kueche-baut/forum-191472/msg-19627851/read/

Das Arbeitsministerium unter Führung dieser notorischen
Antidemokratin, der “Ministerin für Arbeit und Soziales” Ursula von
der Leyen, kümmert sich einen feuchten Kehrricht um bisher bewährte
bürgerliche Rechte Arbeitssuchender, bzw. sogenannter
“Langzeitarbeitsloser”. Die haben zu spuren und die neue Almosenrolle
gefälligst hinzunehmen, sonst gibt es GAR NICHTS. Und sobald dieser
neue Umstand allgemein in der öffentlichen Meinung als
unhinterfragbares Faktum dieser Gesellschaft als “gegeben”
hingenommen wurde, wird die Modellebene ins bisherige
Jedermann-Sozialsystem ausgeweitet werden. Und damit wird der
bisherige Sozialstaat im Bereich “Erwerbslosigkeit” endgültig
zerstört sein.

Mittlerweile hat ein ziemlich professioneller Stab an “Entwicklern”
sich an dem Ding zu schaffen gemacht, um sämtliche noch denkbaren
individuellen Auswege – z.B. soziale Klagerechte der Betroffenen, die
allerdings ganz sicher irgendwann merken werden, wie sehr sie
verschaukelt werden – gänzlich unmöglich zu machen.

Hier wird ein beabsichtigter Systembruch vorgenommen. Und: sogar der
Bürgergeld-Bewegung wurde – raffiniert genug – durch Frau von der
Leyen jedes begriffliche Kompositum mit dem Zusatz “Bürger-”
entzogen.

Unbedingt ernstnehmen, die Sache!
Hier bahnt sich noch weitaus mehr an, bis hin zum vollendeten
Systemwandel.

Mc

http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Das-Regelsatzthema-ist-nur-Teil-der-gewollten-Erosion-des-Sozialstaats/forum-191590/msg-19638984/read

1. Januar 2011 22:12

McGyver777

Nachtrag:

Das Ministerium von der Leyen macht hier STRUKTURALISTISCH betrachtet
nichts wesentlich anderes, als es die Nationalsozialisten anläßlich
der Fertigstellung ihrer damaligen Machtposition im Restgebilde der
Weimarer Demokratie inhaltlich wie auch methodisch vorgenommen haben:
Zum “Parteiwillen” konkurrierende Rechtsystem-Teilsysteme wurden
damals durch parallel laufende Strukturen der NSDAP zunächst
nachgebildet (Blaupausenmethodik), zeitnah an Schlüsselpositionen mit
hinreichend loyalen Parteikadern besetzt, und anschließend wurden
dann – nach aus Sicht der NSDAP in ausreichendem Maß erfolgtem
“Erkenntnisgewinn” – die ursprünglichen, demokratisch legitimierten
Strukturen, an denen der NS-Staat in all seinen Teilsystemen
letztlich modelliert worden war, einfach mitsamt deren bisherigem
Personal beseitigt.

Dies war eine Art Mischung aus politischer “Struktur-Ersetzung” und
“Struktur-Assimilation”. Vielfach geschah dies über für weite Teile
der Bevölkerung möglichst unmerkliche Umdeutung anderer, teils
höherwertiger Gesetzeskontexte in bloßes Verwaltungsgesetz/-recht,
oder aber durch einseitige Interpretation aus Bestandteilen der
Verwaltungsgesetzgebung heraus, wobei hier stets sehr gekonnt mit
rein positiv belegten Begriffen jongliert wurde, z.B. ein “Gesetz zum
Schutze von xyz” diente dann begrifflich-gegenläufig in
verwaltungsrechtlicher Ausübung zur radikalen Verfolgung,
Bloßstellung und Drangsalierung bestimmter Bevölkerungsgruppen,
behielt aber dennoch stets seinen positiven Begriff “xyz-Gesetz” bei.

Das Ministerium von der Leyen verwendet zur Hart-IV-Thematik nunmehr
vornehmlich das streng-logische und hierarchische, im Sinne deutscher
Rechtskultur ausgesprochen “bewährte” Verwaltungsrecht, um
höherwertiges ODER zumindest konkurrierendes Sozialrecht, nebst den
dazugehörigen Rechtsgrundsätzen der in Deutschland immer noch
gültigen Verfassung, auszuhebeln, oder um zumindest teilweise
widersprüchlich formulierte Sozialgesetze nach verwaltungsrechtlichem
und rein ordungsstaatlichem Muster einseitig “umzumodellieren” (siehe
bitte: Fremdzuständigkeit des Bundesverwaltungsamtes für die
sogenannte “Bürgerarbeit”).

http://www.nachdenkseiten.de/?p=6567#h05
http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/08/hinter-dem-hochglanzprojekt.html

Von der Leyen – resp. die Beraterebene hinter ihr – hat offenbar
gemerkt, daß sie hierzu wohl nur über Verwaltungsgesetzes-Systematik
an die unverbrüchlich garantierte Grundfeste des bisherigen
Sozialstaates/Sozialstaatsgebotes herankommt. Das ist – wenn mans
genau nimmt – allerdings dem Wesen nach ein hochverräterischer Akt
mit dem Motiv, die bisherige Verfassung an einer ihrer
empfindlichsten – da essentiellen – Stellen zu zerstören, um etwas
anderes an die bisherige Position setzen zu können, und könnte später
durchaus auch als Hochverrat eines Teils ihrer Partei an der
bundesdeutschen Verfassung zu bewerten sein, sollte von der Leyen
sich damit wirksam durchsetzen können.

Das aber wäre – so sieht es bislang aus – ein publizistisches
Mammutprojekt, denn momentan ist noch nicht mal der Begriff
“Bürgerarbeit” in irgendeine umfassendere, geschweige denn auch nur
im Mindesten ernstzunehmende Art zivilgesellschaftlichen Diskurses
eingegangen. Hier stehen wir erst ganz am Anfang einer völlig neuen
Entwicklung, noch dazu mit ganz anderen (und viel höheren)
Anforderungen an not-wendige Zivilcourage und Argumentationstiefe.

Auf das BVerfG ist hier nicht zu hoffen, das sollte mittlerweile klar
sein. Das eine oder andere Sozialgericht wird dem Kern dieser
Darlegung aber möglicherweise *individuell* zugänglich sein.

Frau von der Leyen hat – so sieht es zumindest derzeit aus – nur noch
eine einzige Chance, politisch aufzusteigen, und das ist die
offensichtlich von ihr immer noch geplante Bundeskanzlerschaft. In
ihrer fast grenzenslosen ideologischen Selbstvernarrtheit und im Zuge
ihrer sozusagen “engelsgleichen Sendung für das Gute” scheinen ihr
wirklich alle Mittel Recht zu sein, sich sozusagen “kanzlerabile” zu
machen. Und wenn von der Leyen dafür auch über die Leiche des
Sozialstaatsprinzips im Nachkriegs-Nachwende-Deutschland gehen muß,
so wird sie höchstwahrscheinlich genau dies weiterhin mit allen
Mitteln versuchen.

Grüße,

Mc

http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Danke-Hierzu-bitte-unbedingt-folgenden-Nachtrag-beachten/forum-191590/msg-19639159/read/

27/12/2010

Die Krokodilstränen der “demokratischen” Politicia

Dieser Kommentar zu der Aufregung der sogenannten demokratischen Regierungen/Politiker
(westlicher Prägung) über das neue Mediengesetz in Ungarn, trifft die wahre Situation so gut,
daß ich den hier einfach zitieren muß:

27. Dezember 2010 10:39

Was von den deutschen Politikern WIRKLICH kritisiert wird …

Piawanegawa

… ist nicht, dass man eine Zensur einrichten will, damit niemand
mehr Informationen über die Machenschaften der eigenen Regierung
veröffentlichen kann, das will man schließlich selbst, sondern die
Art und Weise, wie man dieses Ziel verfolgt.

Anerkannt ist die Methode, dass die wahren Machthaber, nämlich die
mit dem meisten Geld, private Medien aufkaufen und Politiker
schmieren, die dann aus ihren Parteien irgendwelche Parteisoldaten in
Intendantensessel hieven, und so sowohl private als auch öffentliche
Medien kontrollieren. Vorratsdatenspeicherung und Websperren machen
dann das Internet zensierbar, im Namen des Kampfes gegen
Kinderpornographie und Terrorismus.

Ungarn verfolgt das Ziel aber ganz offen, so offen, dass selbst der
letzte Vollpfosten dabei an Zensur denkt. Das will man aber nicht,
weil dann zu viel Aufmerksamkeit auf das Thema Zensur gelenkt wird
und die Völker Europas womöglich begreifen, was hier tatsächlich vor
sich geht.

Was wirklich kritisiert wird, ist, dass Ungarn mit offenen Karten
spielt. Wenn das ungarische Volk sich das gefallen lässt, kommen
solche Gesetze vermutlich als nächstes europaweit.

Pia

http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-von-den-deutschen-Politikern-WIRKLICH-kritisiert-wird/forum-191426/msg-19622979/read/

Dem ist nichts hinzuzufügen !

Kommentar zu:

Brüsseler Krokodilstränen

auf TELEPOLIS

09/04/2010

Die Irreführung mit der Kinderporno-Keule

Die Irreführung mit der Kinderporno-Keule

Wenn die Befürworter von Netzsperren und Filtermaßnahmen nach einer Begründung suchen, für so tiefgreifende und schwerwiegende Eingriffe in grundgesetzlich geschützte Rechte, wie Informationsfreiheit oder die Nichtanwendung von Zensur – dann fällt regelmäßig das Schlagwort von der “Eindämmung der Kinderpornographie”.
Der Kampf gegen die Verbreitung von Mißbrauchsbildern unschuldiger Kinder erfordere eben erweiterte Maßnahmen, wie Netzsperren oder Filterung.

Tatsächlich aber richten sich die mit heiligem Zorn eingeforderten Maßnahmen gar nicht gegen Mißbrauchsbilder von Kindern ! Solche Bilder werden keineswegs im öffentlich zugänglichen Internet feilgeboten, wo sie jeder Suchroboter der Fahndungskräfte in kurzer Zeit aufspüren könnte und die Anbieter sich unmittelbar der Gefahr der Strafverfolgung aussetzen würden. Die Märchen vom Kinderporno-Massenmarkt sind bewußte Lügen unserer “Zensursula” a.D., deren einziges Ziel die Aufhetzung der Öffentlichkeit für ihre Zwecke war, mit Hilfe eines skrupellos erfundenen Horrorszenarios, einen angeblichen akuten Handlungsbedarf zu suggerieren. (Siehe  “Es gibt keinen Markt für Kinderpornographie” sowie https://4gang.wordpress.com/2010/02/26/in-memoriam-zensursula/ )

Tatsächlich richten sich die Maßnahmen praktisch zu hundert Prozent gegen Bilder, die in gar keiner Weise irgendetwas mit Mißbrauch von Kindern zu tun haben:

Bei der Anwendung der Maßnahmen fallen nämlich unter den Begriff “Kinderpornographie” auf einmal die pornographischen Darstellungen von jugendlich wirkenden Erwachsenen (Jugendanscheinspornographie), außerdem alle Arten von virtueller Pornographie, wie etwa Anime, Manga, Comics, Zeichnungen und Computeranimationen.

Man muß sich das vor Augen halten – als Begründung muß übelster realer Kindsmißbrauch als “Kinderporno-Keule” herhalten – um virtuelle Zeichnungen im Internet zu zensieren, die rein gar nichts mit Mißbrauch zu tun haben !

Daß sich die dafür aufgebaute Sperr- und Kontroll-Infrastruktur noch für ganz andere Dinge eignet, als harmlose Bildchen zu filtern, dürfte selbstredend klar sein.

Wie sehr hier die Begriffe und Definitionen (z.T. sehr bewußt) durcheinandergewürfelt werden, ist in dem interessanten und informativen Beitrag von Twister (Bettina Winsemann) auf Telepolis recht schön dargestellt:

Definitionswirrwarr und der Verzicht auf externes Fachwissen

Twister (Bettina Winsemann) 09.04.2010

Der neue Vorstoß der EU, Netzsperren gegen Kinderpornographie zu erlauben, wartet mit den üblichen Definitionsproblemen auf. Auch ein typisches Strohmannargument findet sich im Entwurf der EU-Richtlinie wieder.

Die Debatte, die sich derzeit an dem Entwurf der [extern] EU-Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornografie entzündet, konzentriert sich größtenteils darauf, dass hier erneut die bereits auf nationaler Ebene in Deutschland kritisch diskutierten Netzsperren als Mittel zum Zweck angesehen werden. Doch interessant sind bei dem Entwurf insbesondere die Definitionen, die gewählt wurden.

download

Die Jugendlichen

Bereits zu Anfang wird mitgeteilt, dass die Ziele der Regelung mit denen der neuen EU-Strategie für die Jugend im Einklang stehen. Diese Strategie bezieht sich auf Kinder und junge Menschen, wobei hier die Altersstufe 13-20 Jahre festgelegt wurde. Hier wird bereits die Definition des Jugendlichen (in Deutschland die Altersstufe 14-18) mit der Definition des jungen Menschen, die die Jugendlichen sowie die Heranwachsenden (18-21) und jungen Volljährigen (18-27) umfasst, vermengt. Weshalb bei der Kinderdefinition die Altersstufe bis 13 Jahre herausgefallen ist, lässt sich nicht wirklich nachvollziehen, da insbesondere ja Kinder durch die Richtlinie geschützt werden sollen ….

Weiter auf Telepolis

26/02/2010

In Memoriam Zensursula

In Memoriam Zensursula

Wenn jetzt so heftig über das Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG) debattiert wird –  nachdem es (wider Erwarten ?) von Bundespräsident Köhler  unterzeichnet und in Kraft gesetzt wurde – sollte nicht vergessen werden, wem wir all das zu verdanken haben:

kipo-24Eigentlich ist über die frühere Familien-Ministerin, Ursula von der Leyen, schon so viel gesagt worden, daß sich jedes weitere Wort erübrigen würde.

Aber es ist einfach bemerkenswert, wie unfähig die Ministerin ist, kausale Zusamenhänge zu erkennen und zu akzeptieren. Oder – wie unglaublich unverfroren und berechnend !

Denn – wie soll man es werten, wenn sie nachweislich absolut gegenstandslose und unbelegbare Behauptungen in der Öffentlichkeit, gegenüber Journalisten und Medien, wiederholt vorbringt – um in den Medien (und damit vor einem weniger informierten Publikum) eine vermeintliche Handlungspflicht zu suggerieren ?

Wie soll man es werten, wenn sie Maßnahmen erzwingen will, die für den vorgegebenen Zweck – nämlich, die Verbreitung von Kinderporno zu verhindern – denkbar wirkungslos und ungeeignet sind – dafür aber perfekt für jede Art von geheimer Zensur (Neudeutsch = Filterung)?

Wie soll man es werten, wenn sie auf Maßnahmen besteht, die einen sehr ernsten Eingriff in die bürgerlichen Grundrechte darstellen (und voraussichtlich auch vom Bundesverfassungsgericht einkassiert werden), obwohl ein Mail an den betroffenen Hoster genügen würde, ein beanstandetes Bild innerhalb kürzester Frist vom Netz zu nehmen ?

Vermutlich ist es ein bis dato einmaliger Vorgang, daß eine Ministerin so offen Unwahrheiten behaupten darf, so offen einen Angriff gegen grundgesetzlich geschützte Grundrechte führen darf, wie Frau von der Leyen !

– Die dreizehn Lügen der Zensursula

– Woher wissen sie, was sie tun ?

– Amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen

– Der Lügen Limbo der Ursula von der Leyen

– Tante Uschi zeigt Kinderpornos

– Argumente für Kinderporno Sperren laufen ins Leere

– Von der Leyen drängt Provider zu illegalen Verträgen für Netzsperren

….. Die Providerverträge: ohne rechtliche Grundlage

– Von der Leyen sind die Argumente der Petition der 130000 Netzsperr-Gegner völlig egal

– Irreführung als Wahlkampf

Es spricht für sich selbst, wenn Unions-Politiker heute, trotz  der Fülle an Lügen, falschen Behauptungen und grotesken Schlußfolgerungen, das Zugangserschwerungsgesetz der ehemaligen Familien-Ministerin  als “Schritt in die richtige Richtung” (Dorothee Bär) verteidigen oder als wirksame Methode  sehen, “schändliche Taten”, die der Verbreitung der  Kinderpornografie über das Internet  vorausgingen, zu verhindern (Ansgar Heveling):

Diese könnten “auch verhindert werden, indem man die Verbreitungswege kappt”. Die Aufgabe des Zugangserschwerungsgesetzes wäre daher “eine Bankrotterklärung im Kampf für den Schutz unserer Kinder”.

heise online: Opposition drängt auf Aufhebung des Websperren-Gesetzes

Es ist schon eine tolle Logik, wenn man anstelle von direkten Maßnahmen gegen Kindsmißbrauch, mit Verve gegen  die Verbreitung von Bildern oder Videos vorgehen will,  die vorgeblich  im Internet  offen kursieren sollen.

Man geht also davon aus, daß die Täter das Beweismaterial für ihre “schändliche Taten”  öffentlich ins Netz stellen würden – und damit den Ausgangspunkt für ihre Verhaftung und weitere Karriere als gebrandmarkter Kinderschänder selber liefern würden.

Wenn man annimmt, daß von 100 neuen Mißbrauchsfällen vielleicht einer mit Foto  oder Video festgehalten wird – und von  100 Fotografen vielleicht einer so verdreht ist , solche Bilder an jemand anderen zu schicken – dann ist immer noch äußerst fraglich, daß davon ein Bild ins Internet sickern würde  – und von 1000 Porno-Sites mit jeweils 1000en von gewöhnlichen Pornobildchen vielleicht eine Site ein solches Bild für kurze Zeit enthält (bis es dem Hoster gemeldet wird und der das entfernt). Da kann man sich leicht ausrechnen, welchen wahnsinnigen Effekt Maßnahmen gegen die (nicht vorhandenen) Mißbrauchs-Bilder im Internet,  gegen den realen Kindsmißbrauch haben können (noch dazu im Nachhinein), auch wenn sie noch so laut als “Kampf für den Schutz unserer Kinder” posaunt werden.

Was dagegen im Internet kursiert sind Bilder von Zeichnungen (Hentai), Comics und Computer-Animationen, sowie von jungen volljährigen Darstellern, die neuerdings  unter dem Rahmen der Jugendanscheinspornographie in Deutschland verboten sind (man fragt sich – warum eigentlich ?) – aber nicht in anderen Ländern, z.B. den USA .

(Außerdem – aber weitaus seltener – uralte Bilder aus der Zeit, als der Besitz pornographischer Darstellungen  mit Jugendlichen und Kindern noch nicht strafrechtlich verfolgt wurde).

Man muß sich sehr ernsthaft fragen, welchen Nutzen die totale Verbannung dieser Inhalte tatsächlich bringen soll. Im Gegenteil – wenn man den Pädophilen auch noch ihre virtuelle Ersatzdroge kriminalisiert, wird man da nicht die Not erhöhen und die Hemmschwelle für  reale Taten senken ?

23/08/2009

Das Video demaskiert, wie von der Leyen trotz monatelanger politischer Auseinandersetzung bereit ist, das Thema irreführend und polemisch im Wahlkampf einzusetzen

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http://carta.info/13421/ursula-von-der-leyens-mayhill-fowler-moment/

“Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass das Internet die Mechanik der politischen Öffentlichkeit für immer verändert hat, dann wäre es dieses Video von Ursula von der Leyens Auftritt vor CDU-Anhängern am 17. August in Sulzbach an der Saar:

Die Familienministerin genehmigt sich vor eingeschworenem Publikum wahlkämpfend in Sachen Internetsperren & Kindesmißbrauch einen Rageanfall: “Himmel noch mal! Macht dem ein Ende!”, “Das schlägt dem Fass den Boden aus”, “Wir sollten nicht den Eindruck vermitteln, unsere Verfassung würde die Verbreitung der Vergewaltigung von Kindern Schutz geben.” Die Gegner von Internetsperren verwerden pauschal als “die Linken” tituliert.

Das Video demaskiert, wie von der Leyen trotz monatelanger politischer Auseinandersetzung bereit ist, das Thema irreführend und polemisch im Wahlkampf einzusetzen. Es zeigt eine ganz andere von der Leyen als jene, die von der Berliner Bühne und aus den Massenmedien bekannt ist. Es zeigt eine atemberaubende Doppelbödigkeit im Auftreten der Ministerin.

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Hier ist noch das Transkript – gefunden auf piratig.de

[…]ernst und an bestimmten Stellen brauchen sie eine durchsetzungsfähige Regierung und sie müssen handeln. Noch mehr habe ich den Schlingerkurs der Linken miterlebt beim Thema Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet. Meine Damen und Herren, dieses Thema ist das Grauen. Wenn ich von Kinderpornographie im Internet spreche, spreche ich nicht davon, dass nackte Kinder posieren, das ist schlimm genug. Ich spreche davon, dass Kinder vor laufender Kamera vergewaltigt werden, dass diese Filme und diese Bilder ins Netz gestellt werden. 80% der Kinder sind jünger als 10 Jahre, 30% der Kinder sind jünger als drei Jahre. Unicef sagt, jeden Tag werden weltweit 200 neue Bilder ins Netz gestellt, die das Grauen erzählen das diesen Kindern passiert. Warum? Weil es leider einen Nachfragemarkt gibt, insbesondere in den reichen Ländern, die diese Angebote im Internet suchen und für 50 Euro oder 90 Euro sich Zugang dazu verschaffen. Der Weg führt übers Internet weil sie diese Bilder bisher vollkommen frei in Deutschland anklicken können. Jeder der halbwegs beinander ist, muss doch sagen „Himmel noch mal, macht dem ein Ende!“ Und das ist berechtigt, Politik das zu sagen.

Natürlich muss es heißen, weltweit die Täter stellen. Das is richtig, das ist Polizeiarbeit die muss auch gemacht werden. Es ist eine unglaubliche Sisyphosarbeit wenn sie weltweit die Täter suchen müssen. Der zweite Schritt muss natürlich sein, diese Bilder da löschen wo die Quelle ist, wo der Server ist. Aber weltweit stehn die zum Teil in Ländern, die Kinderpornographie nicht ächten. Da können sie von Deutschland nicht hineinregieren, sie können nicht die Weltpolizei da spielen. Und deshalb ist der dritte Schritt, ganz klar zu sagen dann sperren wir hier von Deutschland aus den Zugang zu diesen Bildern, auf dem Weg den man ins Internet nimmt zu diesen Bildern wird eine Sperre eingebaut auch um als Land deutlich zu machen: wir ächten das, wir tolerieren das nicht, das ist nicht ein Kavaliersdelikt was man mal so nebenbei machen kann.

Und meine Damen und Herren, was mir da begegnet ist, das schlägt dem Fass den Boden aus. Erst hieß es „technisch unmöglich“. Ich will ihnen mal was sagen, seit einigen Jahren machen dieses Schweden, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, die Schweiz, übrigens Länder wo die Meinungsfreiheit eine ganz hohe Bedeutung hat. Auch Italien schafft das, Himmel noch mal, dann sollten wir doch hier in Deutschland in der Lage sein das zu schaffen. Und da sag ich den Linken ganz deutlich, ihr traut diesem Land nicht zu, wir sollten in der Lage sein hier deutlich auch Zeichen zu setzen, dass wir diese Sperren können. *Beifall*

Dann aber meine Damen und Herren, dann wurde es eine Stufe schlimmer. Dann hieß es verfassungsrechtlich bedenklich wegen der Informationsfreiheit. Meine Damen und Herren, wir sollten nicht den Eindruck vermitteln, unsere Verfassung würde die Verbreitung der Vergewaltigung von Kindern Schutz geben. Das ist absurd. Massenkommunikation ist wichtig, ja. Aber es kann ja wohl nicht so weit gehen,d ass man dafür weil man die Massenkommunikation so hoch stellt, die Würde und den Schutz seines Kindes hintenanstellt und sagt dies ist nachrangig. Und dann hab ich, weil die Linken auf Tauchkurs gegangen sind, zunächst einmal alleine mit den Anbietern von Internetzugängen, das sind ganz normale Telefongesellschaften, wie die Telekom, Vodafone, Arcor und so weiter, Verträge gemacht. Mein Kabinettskollege Karl Theodor zu Guttenberg hat ruckzuck ein Gesetz auf den Weg gebracht, das deutlich macht wir sperren von Deutschland aus weil wir eine ganz klare Haltung auch dazu haben, diese schrecklichen Bilder, den Zugang zu diesen schrecklichen Bildern.

Und dann kam das Tollste. Dann war da der Chaos-Computer-Club und die Piratenpartei die plötzlich schrien „Das ist Zensur!“. Meine Damen und Herren, Kinderpornographie im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch, und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen, das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung hinnehmen würden, nehmen wir online genauso wenig hin. *Beifall*

Meine Damen und Herren, hier ist der Schlüsselbegriff, auch wenn es ungemütlich wird, Verantwortung. Wir werden eines Tages nicht nur gefragt nach dem, was wir getan haben, sondern auch nach dem, was wir vielleicht nicht getan haben, wo wir gekniffen haben, wo wir uns geduckt haben, nur weils anstrengend wird. Hier muss man dann auch Farbe bekennen, hier muss man dann auch Stürme durchstehen. Antoine de Saint-Exupéry, der Vater, der Autor des Kleinen Prinzen hat es eigentlich wunderschön auf den Punkt gebracht, er hat gesagt: „Mensch sein heißt verantwortlich sein“. Genau das ist es, Mensch sein heißt verantwortlich sein. Wir haben in den vergangenen vier Jahren genau diese Fragen uns immer stellen müssen, grade als Bundesregierung in einer Zeit wo wir am Anfang auf gutem Weg gewesen sind. Wir haben einen Haushaltsplan gehabt, wär die Wirtschaftskrise nicht gekommen, ich weiß, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, dann hätten wir 2011 einen ausgeglichenen Haushalt und wären ohne neue Verschuldung vorangekommen. Dann kam die Krise, die uns nicht nur diese Regierung […]

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Mein Kommentar:

Die Wahlen im September sind richtungsentscheidend, wie es mit der Demokratie und den Bürgerrechten (Zensur, Vorratsdatenspeicherung, künstliche Kriminalisierung, etc. ) in Deutschland weitergeht.

Bitte arbeitet alle in Eurem Umfeld daran, zu informieren und zu überzeugen.

Keine Stimme für CDU/CSU/SPD/FDP !

Ursula von der Leyen und die Pressefreiheit

Filed under: Grollblog — 4gang @ 13:22
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http://netzpolitik.org/2009/ursula-von-der-leyen-und-die-pressefreiheit/

Ursula von der Leyen und die Pressefreiheit

von markus um 22:27 am Freitag, 21. August 2009 | 115 Kommentare

Die CDU hat ein merkwürdiges Verständnis von Pressefreiheit, wie ein Kamera-Team von SpiegelTV live mitschneiden konnte. Schaut selbst:

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Mein Kommentar:

Die Wahlen im September sind richtungsentscheidend, wie es mit der Demokratie und den Bürgerrechten (Zensur, Vorratsdatenspeicherung, künstliche Kriminalisierung, etc. ) in Deutschland weitergeht.

Bitte arbeitet alle in Eurem Umfeld daran, zu informieren und zu überzeugen.

Keine Stimme für CDU/CSU/SPD/FDP !

14/07/2009

Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen

Filed under: Grollblog — 4gang @ 20:32
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http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2161

Zitierter Text aus dem Handelsblatt Weblog (obiger Link):

Freitag, 10.07.2009

Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen

Es gibt Dinge, die sind nur schwer zu fassen. Zum Beispiel das Verhalten von Familienministerin Ursula von der Leyen. Es ist eine Art und Weise, die eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen sollte. Sicher, es gab schon immer Politiker, die gelogen haben. Aber gab es schon mal jemanden, für den die Unwahrheit derart zum Alltagsinstrument geworden ist?

Kritik hat sie dafür schon reichlich kassiert. Hier zum Beispiel ein Beitrag aus dem NDR-Magazin “Zapp”:

Doch die Dame scheint einen neuen Trendsport zu erfinden: Lügen-Limbo – how low can you go? Antwort: So low, dass selbst diplomatische Konflikte mit aufstrebenden Technologienationen kein Grund sind, den Tanz abzubrechen.

Zugegeben, für das, was Ursula von der Leyen da von sich gegeben hat, könnte es eine schlichte Erklärung geben: Sie brabbelt einfach sinnloses und undurchdachtes Zeug vor sich her wie ein zwölfjähriger Teenager mit Hormonschub.

Doch sollten wir das glauben?

Sollten wir wirklich glauben, dass von der Leyen einfach Ländernamen in den Raum wirft, als sei sie Gast bei “Dalli Dalli”?

Das Lawblog macht auf einen neuen Tiefpunkt des Lügen-Limbos aufmerksam. nun prangert von der Leyen Indien an: Das Land kenne keinerlei Ächtung von Kinderpornografie. “Da können sie nicht mehr löschen.”

Nein, Indien lässt sich nicht mehr löschen. Muss man aber auch nicht, wie Lawblogger Udo Vetter einwirft. Denn in Indien ist Kinderpornographie deshalb nicht extra gesetzlich geächtet, weil schon Pornographie an sich verboten ist.

Interessant aber ist natürlich, dass Ursula von der Leyen überhaupt glaubt zu wissen, wie die Rechtslage aussieht. Schließlich hatte die Bundesregierung als Antwort auf eine Anfrage der FDP doch noch angegeben, sie wisse das nicht.

Aber vielleicht ist das ja der Punkt: Ursula von der Leyen ist gar nicht mehr Teil der Regierung. Verwundern kann das nicht: Sie scheint ja nicht mal mehr Teil dieser Welt zu sein.

Nachtrag vom 14.7.: Die indische Botschaft hat sich zu Wort gemeldet – und betont ebenfalls, dass von der Leyens Äußerungen falsch sind.

tknuewer um #09:48 in Volksvertreter

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Mein Kommentar dazu :

Vergeßt die Wahlen nicht – keine Stimme für CDU/CSU/SPD/FDP

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19/06/2009

Amtlich : Ursula von der Leyen hat gelogen

Filed under: Grollblog — 4gang @ 00:25
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http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2147

Zitierter Text aus dem Handelsblatt Weblog (obiger Link):

Freitag, 12.06.2009

Amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen

Nun ist es amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen. Öffentlich. Oder aber die Bundesregierung hat gelogen – in einer Antwort auf eine offzielle Bundestagsanfrage.

Die Internetsperren im angeblichen Kampf gegen Kinderpornographie verwandeln sich von der Schlammschacht in einen ernsthaften Skandal.

Im November 2008 sprach Familienministerin Ursula von der Leyen über ihre Pläne, Internet-Seiten wegen angeblicher Kinderpornographie zu sperren. Spiegel Online schrieb dazu:

“Die CDU-Politikerin verweist auf das Beispiel Schweden, wo ihren Angaben zufolge bei nur neun Millionen Einwohnern täglich 50.000 Zugriffe blockiert würden. “Entscheidend ist, das Massengeschäft zu zerstören.” Auch auf kommerziellen Websites würden mit Kinderpornos inzwischen Millionenbeträge verdient: “Pornografische Videos, auf denen Kinder gequält und gefoltert werden, werden allein in Deutschland bis zu 50.000-mal im Monat heruntergeladen. Die Bandbreite reicht vom Pädokriminellen bis zum User, der wahllos sucht und ignoriert, dass er sich gerade die Einstiegsdroge besorgt.””

Im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” im März erklärte sie:

“Wenn man sieht, dass Internetanbieter in den skandinavischen Ländern, in der Schweiz, England und sogar in Italien das technisch beherrschen, dann muss man sich fragen, ob wir in Deutschland dazu nicht fähig sind…

Das andere ist, dass dies einer der größten Märkte der organisierten Kriminalität ist, wie der Verband Bitcom selbst sagt. Das heißt, da stehen mächtige Geldinteressen dahinter, und deshalb wird diese Auseinandersetzung mit so harten Bandagen geführt.”

Heute wissen wir endgültig: Ursula von der Leyen hat gelogen. Eiskalt. Der Beweis: die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Weder hat man sich mit den gesetzlichen Grundlagen anderer Nationen beschäftigt, noch hat die Bundesregierung versucht herauszufinden, wo Server mit Kinderpornographie stehen. Und die ausländischen Listen wurden ebenfalls nicht überprüft.

Ach, übrigens: Der Bitkom hat natürlich keineswegs behauptet, Kinderpornographie sei “einer der größten Märkte für organisierte Kriminalität”.

Hier wird versucht ein Gesetz – das noch dazu die Gewaltenteilung zwischen Legislative, Judikative und Exekutive einfach aushebelt – nach Gutsherrenmanier und unter völliger Missachtung demokratischer Prinzipien durchzudrücken.

Das Vorgehen von der Leyens darf nun als Verhöhnung der deutschen Bürger betrachtet werden.

Mein Kommentar dazu :

Demnächst sind Wahlen – solche Lügen und Mißachtungen des GG sollten von niemandem toleriert werden.

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